Zunächst eine grundsätzliche Erklärung des Begriffes "Faschismus":
Im Gegensatz zum Sozialismus (egal welcher Prägung = z.B. nationaler Sozialismus oder internationaler Sozialismus) ist der Faschismus ist keine Ideologie, sondern eine politische Praxis, ein kulturloses Verhalten. Die wesentlichen Merkmale des Faschismus: Diktatur einer herrschenden Clique, Verfolgung jedes Andersdenkenden, rücksichtslose Ausbeutung des eigenen Volkes und anderer Völker, skrupellose Bereicherung von Wenigen, Gleichschaltung der Medien, Verbreitung von Lügen-Propaganda, Imperialismus, Überfall und Unterwerfung anderer Völker und Länder, Massenmord u.a.m.

Insofern kann man den Begriff Faschismus nicht unbesehen einer politischen Richtung (Links-Mitte-Rechts), einer gesellschaftlichen Gruppe, einem Volk oder einem Land zuordnen, ohne die Fakten und Hintergründe zu untersuchen. Ein gutes Beispiel lieferte der italienische Faschismus:

    Opportunistische Wanderschaften sind bei den Faschisten keinesfalls selten. Der italienische "Duce del Fascismo" ("Führer des Faschismus") Benito Mussolini war sozialdemokratischer (Partito Socialista Italiano) Spitzenfunktionär und Zeitungs-Herausgeber ("La lotta di Classe" = Der Klassenkampf). Er sah in Karl Marx "den größten Theoretiker des Sozialismus" und im Marxismus "die wissenschaftliche Doktrin der Revolution der Klassen". In dieser Zeitschrift kämpfte er nicht nur gegen die republikanische Mehrheit in Italien, sondern auch gegen die Gemäßigten in den eigenen Reihen.

    Die Kriegswirren nach dem 1. Weltkrieg stachelten den Ehrgeiz und Geltungssucht Mussolinis an. Er nutzte seinen politischen Einfluss aus und gründete 1919 seine eigene faschistische Partei. Gemeinsam mit Anarchisten gelang es ihm, 1922 an die Macht zu kommen. Den weiteren Verlauf bis zum Ende (1944) des italienischen Faschismus und Mussolinis kennen wir alle aus der Geschichte.

    Da der Faschismus keine separate Ideologie ist, war es kein Wunder, daß nach 1945 in Italien die faschistische Partei (MSI) wieder zugelassen wurde.


Gibt es einen Unterschied zwischen
Sozialfaschismus und Linksfaschismus?


Rein theoretisch gesehen, existiert natürlich ein Unterschied zwischen diesen beiden faschistischen Gruppen; doch in der politischen Realität sind die Unteschiede verwaschen. Sie bedingen einander und stammen aus der gleichen reaktionären Mottenkiste der Geschichte. Der einzige Politiker, der diese Gefahr erkannte und etwas dagegen unternahm, war chinesische Staatsmann Mao Tse Tung, der mit einer permanenten Kulturrevolution das Aufkommen eines Sozialfaschismus verhindern wollte. Seine Nachfolger haben diese Volksbewegung leider zunichte gemacht.

Zur Zeit der Weimarer Republik (1919-1932) wurde der Begriff 'Sozialfaschismus' von der KPD geprägt. Als Sozialfaschisten bezeichneten die Kommunisten vor allem die etablierten 'rechten' SPD- und Gewerkschafts-Bonzen, die gegen die Interessen des Volkes handelten und ihre Position dazu missbrauchten, die Arbeiterklasse zu unterdrücken, auszubeuten und sich selbst skrupellos zu bereichern. (s.a. Tatsachen-Dokumentation: Sozialfaschismus) Wer sich genauer mit den Verhältnissen in der Weimarer Republik befasst, wird zugeben müssen, dass diese Klassifizierung auf viele der damals regierenden SPD-Bonzen zutraf. Dennoch ist es falsch, wenn man diese Bezeichnung nur einer Partei (SPD) anhängt. Denn Faschismus ist keinesfalls eine spezielle Eigenheit einer bestimmten politischen Gesässgeografie (links.... rechts). Wenn man die Geschichte durchleuchtet, wird man feststellen, dass es zu allen Zeiten faschistische Auswüchse verschiedenster Art gegeben hat.

So ist z.B. der Sozialfaschismus (Bonzokratie) keine politische Ideologie oder Richtung, sondern nur eine politische Praxis skrupelloser Machtausübung, Unterdrückung des Volkswillens, rücksichtloser Ausbeutung der arbeitenden Menschen und hemmungsloser Selbstbereicherung. Sozialfaschisten sind willige Marionetten, die von den wirklichen Machthabern "im Schatten" dirigiert werden. (s.a. "Die Lobby") Die Sozialfaschisten dienen jedem Machthaber: Feudalisten, Kapitalisten, Diktatoren, Invasoren. Sozialfaschismus kann in jedem Land entstehen. Er tritt zunächst nur als ein kleines Geschwür (Korruption, Vetternwirtschaft, Profitgier, Machtstreben) auf, das sich rasant ausbreiten kann, wenn es nicht rechtzeitig entfernt wird. Bei ungehemmter Entwicklung kann er einen ganzen Staat verseuchen und das Volk ausplündern und versklaven. Solche sozialfaschistischen Entwicklungen finden wir z.B.

  1. in allen feudalistischen Ländern bis in das 20. Jahrhundert (Kaiser, Könige, Fürsten etc.)

  2. in allen deutschen Ländern z.Z. der napoleonischen Besetzung (Kollaborateure)

  3. in Nordamerika in steigendem Maße (Kastengeist, geheime Organisationen usw.)

  4. in Russland nach dem Niedergang der UdSSR (Beginn schon ab 1960)

  5. in der deutschen Bundesrepublik ab 1948 (bis 1960 in verschleierter Form, danach wurde die Ausbeutung immer krasser, um 1988 liessen die Sozialfaschisten jede Maske fallen)

Sozialfaschismus entsteht meistens nach kriegerischen Ereignissen; oft im Schatten einer Fremdherrschaft. Die Sozialfaschisten versuchen natürlich ihre Existenz nach allen Richtungen abzusichern. In der BRD ergibt das folgendes Bild

  1. Verzicht auf einen Friedensvertrag. Weiterhin Vorbehaltsrechte der Besatzungsmächte und rund 200.000 Besatzungstruppen (Amerikaner, Engländer, Franzosen u.a.)

  2. NATO- und EU-Mitgliedschaft

  3. globale Einbindung der deutschen Volkswirtschaft

  4. keine Mitbestimmung des Volkes bei politischen Entscheidungen (Wahlen ohne bindende Wahlversprechungen und Rechenschaftspflicht sind plumpe Manipulation)

  5. mit sogenannten 'Privatisierungen' wollen sie ihre politische Verantwortlichkeit und Selbstbereicherung verschleiern, indem sie volkseigene Einrichtungen und Liegenschaften (Post, Bahn, Stromversorgung, Arbeitsvermittlung u.a.m.) an Konzerne verschachern und so die Menschen rücksichtslosen Spekulanten und Ausbeutern ausliefern

  6. Gleichschaltung der Messenmedien (Zeitschriften, Rundfunk, Fernsehen) und dadurch massive Verbreitung von Lügen und Manipulationen

  7. Demoralisierung des Volkes durch eine systematische negative Umkehrung aller geschichtlichen, kulturellen und ethischen Werte

  8. um ihre Machtposition zu sichern, bauen alle 'Leithammel' (in Politik, Wirtschaft, Medien usw.) korrupte Seilschaften auf und organisieren einen brutalen Klassenstaat mit absoluten Gegensätzen (z.B. "arm und reich")

  9. sie fahren nur mit als Pkw zurechtgemachte Panzerwagen herum, lassen sich von einem Rudel Leibwächter begleiten, haben einen Riesenapparat von Spionen und Bütteln aufgebaut, die jeden Bürger bis in die eigene Wohnung beschnüffeln.

Zu diesen Seilschaften zählen auch die Linksfaschisten (mit ihren Büros, Verlagen, Instituten, Stiftungen usw, die alle von den Sozialfaschisten mit Steuermitteln finanziert werden).

s.a.: Die Linke ist keine politische Alternative

Durch den Zusammenbruch des "Ostblocks" verloren die Linken ihre politische Heimat und ihre Vorbeter. Da sie nur auf das Nachbeten von vorgefertigten Denkschablonen dressiert waren, fielen sie in ein "geistiges Vakuum". Deshalb pendeln sie seitdem zwischen Anarchie und linksfaschistischer Anpassung an die fette "Beute" der Sozialfaschisten.

Als brave Kostgänger und verlängerter Arm der Sozialfaschisten produzieren sie bewusst anarchistische Provokationen (Überfälle, Brandstiftungen, Plünderungen usw.), die allerdings (regional, thematisch etc.) begrenzt sind, damit die Sozialfaschisten die Möglichkeit haben, sich als "Hüter von Gesetz und Ordnung" aufzuspielen. Von der Polizei und Justiz werden die Linksfaschisten wie "rohe Eier" behandelt...."man braucht sie"! Die gleichgeschalteten Massenmedien berichten dann lediglich von "jugendlichen Protesten". Die Linksfaschisten haben mit der 'klassischen Linken' (a la Rosa Luxemburg u.a.) keine Gemeinsamkeiten. Sie tarnen ihr systemkonformes Palaver zwar mit einigen linken Zitaten und missbrauchen linke Symbole, doch ihr primitives Auftreten ist entlarvend.

Die reale Linke würde sich nie für die Macht-Interessen der Bourgeoisie mißbrauchen lassen. Denn nach der Lehre von 'ökonomischer Basis und Überbau' liegt das 'Feindbild' fest; ebenfalls die Zielrichtung der linken Politik: Kampf für die Interessen der Arbeiterklasse! Die großen Klassiker (z.B. Lenin, Mao) haben die Methoden und Praktiken dieses Kampfes eindeutig überliefert. Alle Klassiker haben das Rabaukentum der Anarchisten entschieden abgelehnt. Insofern ist es angebracht, dass sich die reale Linke unmissverständlich von den asozialen Linksfaschisten abgrenzt, wenn sie wieder politische Bedeutung erlangen will.

Politische Zielsetzungen zur Beseitigung von akuten sozialen Mißständen wird man bei den Linksfaschisten vergeblich suchen. Im Auftrage der Sozialfaschisten haben sie andere Aufgaben: Sie bespitzeln Andersdenkende, rufen zu Gewaltakten auf und spielen sich als 'demokratische Tugendwächter' auf. Sie müllen das Internet mit ihrem Blödsinn voll, produzieren am Fließband Bla-Bla-Bücher und Zeitschriften, die keiner liest. Um aufgestauten Volkszorn in (für das System) kontrollierbare Bahnen zu lenken, organisieren sie regionale Demonstrationen oder Krawalle.


Hinter diesen Nachtsymbolen (Sterne)
verbergen sich Machenschaften,
die das Tageslicht scheuen.



Kampf gegen die usraelischen Globalfaschisten




            Ami erfüll' uns eine Bitt',
            nehm' deine Arschkriecher mit
            und die ganze Kumpanei,
            dann sind wir frei!....




Ein Lied, dessen Inhalt heute mehr Bedeutung hat als je zuvor!